30.
07

Int. Tag der Freundschaft

Mit freund-schaft-lichen Grüßen – Geschäftsfreundschaft

….. Hürde oder Sprungbrett?

Was ist ein Geschäftsfreund?
Die Finanzgesetzgebung definiert diesen Begriff so: ‚Geschäftsfreunde sind Personen, die nicht Ihrem Betrieb oder Ihrer Behörde angehören und mit denen Sie als Angestellter oder Beamter in geschäftlicher oder beruflicher Beziehung stehen oder eine solche Beziehung anknüpfen wollen (z. B. Kunden, Lieferanten, Handelsvertreter, Besucher, Fachkollegen außerhalb des Betriebes bzw. der Behörde).’ Auch wenn diese trockene Formulierung steuerrechtliche Hintergründe hat, charakterisiert sie doch eine ganz spezielle Freundschafts-Beziehung. Eine Beziehung, die durch einen geschäftlichen Anlass initiiert wird und sich im Idealfall zu einer persönlichen Freundschaft entwickelt kann.

Freundschaften entstehen immer dort, wo Menschen sich treffen und offen miteinander umgehen, also auch im Geschäftsleben. Das ehrliche Interesse am anderen und der wertschätzende Umgang baut Brücken von Mensch zu Mensch, trotz unterschiedlichster Ziele oder Positionen. Auftraggeber und Auftragnehmer oder auch Wettbewerber können auf dieser Basis zu Geschäftsfreunden werden. Entscheidend ist eine souveräne Haltung nach innen und außen. Das Geschäft verbindet oder führt zur Verbindung, zur Freundschaft, bar jeder „Mauschelei“. Denn bei einer fairen Geschäftsfreundschaft ist eine saubere Trennung von Geschäft und Freundschaft genauso nötig wie auch möglich.

Freundschaftsanfrage
Für Nutzer sozialer Netzwerke sind Freundschaftsanfragen an der Tagesordnung. Ganz gezielt wird angefragt: „Willst du mein Freund sein“ oder etwas dezenter „Möchten Sie mit mir in Kontakt treten“. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, so sehr viel anders läuft es auch unter Geschäftsfreunden nicht.